Dienstag, 31. Januar 2017

Es ist vollbracht ...

... unser neues Buch "Vom Hängen und Würgen – Dresdens schaurige Geheimnisse" ist nun im Druck.

ISBN: 978-3-941757-69-1

Entstanden ist es unter anderem auch als Reaktion auf die unbändige Neugier der zahlreichen Leserinnen und Leser, nachdem diese unsere kleinen, düsteren Stadtführer "Dresden zum Gruseln" (erschienen im Alwis Verlag) verschlungen haben und noch mehr über die "dunklen Seiten" der Stadt erfahren wollten.

Und das könnt ihr nun bald – am 4. März 2017 ist es endlich so weit. Dann präsentieren Thomas und ich gemeinsam mit dem Dresdner Buchverlag unser neues Buch "Vom Hängen und Würgen" das erste Mal der Öffentlichkeit, und zwar im Rahmen des "13. Dresdner Geschichtsmarktes" (4. und 5. März 2017, TU Dresden, Fakultät für Informatik, Nöthnitzer Str. 46, 01187 Dresden).

Das Buch wird ab diesem Tage überall im Buchhandel erhältlich sein sowie auch bei den Anbietern im Internet. Wir freuen uns übrigens stets über Feedback bzw. die eine oder andere Kundenrezension bei Amazon.

Euer Mario



Das sind unsere beiden Stadtführer "Dresden zum Gruseln" (erschienen im Alwis Verlag Dresden):

"Dresden zum Gruseln" Band 1
"Dresden zum Gruseln" Band 2












Dienstag, 24. Januar 2017

Startschuss fürs Buch

Gestern, am 23. Januar 2017, war es endlich so weit: Der Startschuss für mein neues Buch "Vom Hängen und Würgen – Dresdens schaurige Geheimnisse" ist gefallen.
Zur Feier des Tages übergab Thomas – im Beisein des Dresdner Buchverlages sowie von Vertretern der Regionalpresse – in der Buchhandlung LUDWIG im Bahnhof Dresden-Neustadt ein wunderschönes Airbrush-Bild an Dr. Mark Benecke, der freundlicherweise das Vorwort zu "Vom Hängen und Würgen" verfasste.
Nachdem Mark Benecke für zahlreiche Fans sein eigenes Buch "Mumien in Palermo" (LÜBBE, 2016) signiert hatte, stand er uns noch für Gespräche und Fotos zur Verfügung.

Wir danken Dr. Mark Benecke für seine tatkräftige Unterstützung. Und ein ganz herzlicher Dank geht auch an Ines Fischer für die schönen Fotos. 

Euer Mario







Donnerstag, 19. Januar 2017

Mit einem Vorwort von Mark Benecke

Am Montag, dem 23. Januar 2017, ab 14 Uhr lädt die Buchhandlung LUDWIG im Bahnhof Dresden-Neustadt zur Signierstunde mit dem "Indiana Jones der Kriminalbiologie", Dr. Mark Benecke, ein.  

Foto: Oetinger "Das knallt dem Frosch ..."

Für seine Expertise in der wissenschaftlichen Forensik ist Dr. Mark Benecke aus Radio und Fernsehen deutschlandweit bekannt geworden. Von Galileo-Mystery (Pro7) bis Medical Detectives (VOX), von Radio Eins bis Arte sind seine Kenntnisse als Sachverständiger für biologische Spuren gefragt. In seinem neuen Buch "Mumien in Palermo" (Lübbe, 2016) deckt er dunkle Geheimnisse in einem Kapuzinerkloster auf.

Aber warum in die Ferne schweifen, wenn das Schaurige so nahe liegt?



Buchcover Mario Sempf
Auf Dresdner Leser wartet im März eine ganz besondere Neuerscheinung, für die Dr. Mark Benecke ein Vorwort geschrieben hat.
In "Vom Hängen und Würgen – Dresdens schaurige Geheimnisse" geht es "ans Eingemachte, und das ist erkennbar wörtlich zu nehmen. Lassen Sie sich daher […] hinaus zu Köpfungen, Nagelungen und einigen verdammt zähen Hinrichtungen mit dem Schwert führen" (Mark Benecke), wenn der Dresdner Autor und Experimentelle Archäologe Mario Sempf im Anschluss an die Signierstunde (ca. 15 Uhr) auf Mark Benecke trifft und sein neues Buch ankündigt, das beim Dresdner Buchverlag erscheint.

Wo?
Buchhandlung Ludwig im Bahnhof Dresden-Neustadt
Schlesischer Platz 1
01097 Dresden

Wann?
Montag, 23. Januar 2017
14 bis 15.15 Uhr

Eintritt
frei

Dienstag, 17. Januar 2017

Die schaurigen Geheimnisse des "Tyburn Tree"

Im Oktober 2016 habe ich hier im Blog vom "Henker von Tyburn", Thomas Derrick, und seiner Kran-Konstruktion berichtet.

Das Dorf Tyburn, wo Thomas Derrick wirkte, liegt an dem gleichnamigen Flüsschen, einem Nebengewässer der Themse, und ist heute ein Teil des Londoner Stadtbezirks "City of Westminster". Von 1196 an diente der Ort als wichtigster öffentlicher Galgenplatz Londons.
Im Jahre 1571 errichtete man dort den sogenannten "Tyburn Tree". Dieser neuartige Galgen – auch als "Triple Tree" bezeichnet – war eine Konstruktion aus Holzbalken, die ein Dreieck bildeten. Durch dieses größere "Platzangebot" am Galgen konnten nun mehrere Verurteilte gleichzeitig gehenkt werden. Sogar richtiggehende Massenhinrichtungen waren ab sofort an dem riesigen "Tyburn Tree" möglich – und wurden sogar gelegentlich praktiziert. So zum Beispiel am 23. Juni 1649, als man 23 Männer und eine Frau auf acht Pferdewagen zum Galgen brachte und alle auf einmal erhängte.
Der "Tyburn Tree" war somit nicht nur durch seine schiere Größe ein wichtiger Orientierungspunkt im Westen Londons, er gab, da er sich zudem in der Mitte eines Straßendammes befand, für alle Vorbeireisenden auch die entsprechende Rechtsauffassung der Stadt klar wieder.

Der "Tyburn Tree" (Quelle: Wikipedia)
Am "Tyburn Tree" gab es bis 1783 zahlreiche, auch sehr ungewöhnliche Hinrichtungen. Unter anderem wurde hier 1661 Oliver Cromwell, der bis zu seinem Tode 1658 "Lordprotekor" von England, Schottland und Irland war, posthum hingerichtet.


Ursprünglich ein Abgeordneter des englischen Unterhauses, stieg Oliver Cromwell im Bürgerkrieg des Parlaments gegen König Karl I. zuerst zum Organisator, dann zum entscheidenden Feldherrn des Parlamentsheeres auf. Mit der von ihm betriebenen Hinrichtung Karls I. endeten alle Versuche der Stuart-Könige, England in einen absolutistischen Staat umzuwandeln. Allerdings scheiterten am Ende auch Cromwells Bestrebungen, England dauerhaft zur Republik zu machen.
Cromwell starb am 3. September 1658 an Malaria, die er sich wahrscheinlich in Irland geholt hatte. Sein Sohn Richard verstand es daraufhin nicht, seine Politik fortzuführen. Er gab seine Regentschaft bereits 1659 auf und ging ins Exil nach Paris. So verlieh das Parlament Karl II. schließlich wieder die Königswürde.
1661 wurde der Leichnam Oliver Cromwells – neben denen zweier Gefolgsleute – exhumiert und einer postumen symbolischen Hinrichtung als Königsmörder zugeführt. Er wurde aufgehängt, sodann ertränkt und gevierteilt – und anschließend wurden die Köpfe der drei "Hingerichteten" auf langen Stangen gegenüber der "Westminster Hall" zur öffentlichen Abschreckung ausgestellt. 
Also, ich möchte da nicht der amtierende Scharfrichter gewesen sein …

Euer Thomas

Sonntag, 15. Januar 2017

Tipp: "Henkersmahlzeit" mit szenischer Lesung in der "Wachbergschänke" Dresden

Dass es im Mittelalter nicht immer nett zuging, ist bekannt. Dennoch wissen nur die wenigsten, was sich einst in der Gegend abgespielt hat, in der sie heute leben. Das möchte der Dresdner Autor und Experimentelle Archäologe Mario Sempf ändern. Er forscht schon seit Längerem zum Thema mittelalterliche Gerichtsbarkeit in Dresden und Umgebung. Im Frühjahr 2017 erscheint sein neuestes Buch "Vom Hängen und Würgen – Dresdens schaurige Geheimnisse" (Dresdner Buchverlag).
Basierend auf seinen Recherchen entstand das Konzept zu einer szenischen Lesung, mit der Mario Sempf hautnah erfahrbar machen möchte, wie düster der Alltag im Mittelalter wirklich war.

"Geschichten rund um Scharfrichter und Henker, Galgen und Richträder sorgen ganz sicher für Gänsehaut", verspricht er. "Bei allen erzählten Anekdoten handelt es sich im Übrigen um echte, authentische Fälle."

Neugierig geworden?

Dann lassen Sie sich diesen Schauder nicht entgehen und buchen Sie noch heute Ihre rustikale "Henkersmahlzeit" mit szenischer Lesung in der urgemütlichen "Wachbergschänke" Dresden.
In besonderer Atmosphäre mitten im Grünen, in Sichtweite des Fernsehturms und mit einem wundervollen Blick über den Wachwitzgrund können sich die Gäste bei Speis und Trank ganz entspannt zurücklehnen und sich vom Autor und Erzähler Mario Sempf in eine andere Zeit entführen lassen. Tatkräftig unterstützt wird dieser dabei vom berüchtigten Dresdner Scharfrichter Melchior Wahl sowie der zum Tode durch das Schwert verurteilten Oelsaer Magd Rosine Rehn.

 

"Mit nur einem Hieb – Scharfrichter und Henker in Dresden und Umgebung"
"Henkersmahlzeit" und szenische Lesung zur Rechtsgeschichte des Mittelalters von und mit dem Dresdner Autor und Experimentellen Archäologen Mario Sempf

"Henkersmahlzeit": 3-Gang-Menü (regionale, traditionelle sächsische Küche)

Termine: 28.04.2017, 29.09.2017

Beginn: 17 Uhr

Preis: 54,00 Euro pro Person (inkl. Begrüßungsgetränk)

Reservierungsanfragen richten Sie bitte an das Team der "Wachbergschänke"

"Wachbergschänke" 
Waldmüllerstr. 1b
01326 Dresden
Telefon: (0351) 264 00 14 
E-Mail: info@wachbergschaenke.de

(Für Erwachsene und Jugendliche ab 16 Jahren geeignet)